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Wie funktioniert die Bowtie-Analyse?

2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15.8.2026

Bowtie-Analyse: Ursachen, Ereignis und Konsequenzen

Übersicht

Die Bowtie-Analyse stellt ein Risiko als Schleife dar: links die Ursachen, in der Mitte das Ereignis, rechts die Konsequenzen. Dazwischen liegen die Maßnahmen. Die Darstellung macht sichtbar, ob Sie vorbeugend oder nur schadensbegrenzend arbeiten.

Voraussetzungen

  • Berechtigungsstufe "Risikomanagement" auf Ansehen zum Betrachten, auf Bearbeiten zum Pflegen
  • Ein angelegtes Risiko

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Analyse öffnen

    • Risiko im Register aufklappen
    • Den Bereich "Bowtie-Analyse" ausklappen
  2. Ursachen erfassen

    • Im linken Bereich "Neue Ursache…" eingeben und bestätigen
    • Eine vorhandene Ursache anklicken, um den Text zu ändern; die Änderung wird beim Verlassen des Feldes gespeichert
  3. Konsequenzen erfassen

    • Im rechten Bereich "Neue Konsequenz…" eingeben
    • Formulieren Sie die Auswirkung auf Termin, Kosten, Qualität oder Reputation getrennt
  4. Maßnahmen zuordnen

    • Maßnahmen, die an einer Ursache ansetzen, wirken vorbeugend
    • Maßnahmen an einer Konsequenz begrenzen den Schaden nach Eintritt
  5. Löschen

    • Ursachen und Konsequenzen lassen sich einzeln entfernen, jeweils mit Bestätigungsdialog

Häufige Fehler und Tipps

  • Fehler: Ursache und Ereignis werden vermischt.
    • "Lieferverzug" ist das Ereignis, "Lieferant hat keine Kapazität" die Ursache. Nur so lassen sich vorbeugende Maßnahmen ableiten.
  • Tipp: Auf beiden Seiten prüfen.
    • Stehen alle Maßnahmen rechts, arbeiten Sie ausschließlich reaktiv.
  • Tipp: Für die Steuerungsgruppe geeignet.
    • Die Bowtie-Darstellung erklärt ein Risiko in wenigen Sekunden auch Personen ohne Projektalltag.

Weiterführende Informationen