WORKSPACE.PM
PM-Methode · PRINCE2

PRINCE2 einführen, ohne PRINCE2 zu verbiegen

WORKSPACE.PM spricht die Sprache Ihrer Methode: Managementphasen mit Quality Gates, definierte Verantwortlichkeiten, produktbasierte Berichte und ein Risikoregister, das den Namen verdient - im selben System, in dem Ihre agilen Teams arbeiten.

PRINCE27 Grundsätze
7 Grundsätze
Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung
Das 7-7-7-Gerüst der Methode

Wo PRINCE2 auf dem Spektrum steht

Und wie nah die Nachbar-Methoden liegen

AgilHybridKlassisch

PRINCE2: governance-getrieben, phasenorientiert

PRINCE2 steht auf der klassischen Seite des Spektrums - Phasen, definierte Rollen, dokumentierte Entscheidungen. In WORKSPACE.PM bleibt das kein Entweder-oder: Das Container-Konzept erlaubt je Teilprojekt eine eigene Arbeitsweise, sodass ein PRINCE2-gesteuertes Vorhaben agile Teilprojekte führen kann, ohne die Governance-Klammer zu verlieren.

Zwischen Handbuch und Alltag

Woran PRINCE2-Praxis in vielen Organisationen tatsächlich hängt

Die Methode lebt nur im Handbuch

Ihr Team ist zertifiziert und plant nach PRINCE2 - aber das Werkzeug kennt weder Phasen noch Produkte. Also wird übersetzt, verkürzt und weggelassen.

Das Themen-Register heißt Excel

Risiken, Änderungen, Qualität: drei Themen, drei Dateien, keine Verbindung zum Projektplan - und keine, die den Stichtag überlebt.

Phasenfreigabe per E-Mail-Kette

Wer hat wann welchem Phasenübergang zugestimmt? Die Antwort steckt in Postfächern und Anhängen - nicht im Projekt.

Hybrid heißt Kontrollverlust

Sobald ein Teilprojekt agil arbeitet, endet die Governance-Sicht - oder die Methode wird dem Team übergestülpt. Beides kostet Akzeptanz.

Die Anatomie von PRINCE2 - und ihr Gegenstück in WORKSPACE.PM

Sechs Kernelemente der Methode, jedes mit dem Werkzeug, das es trägt. Keine Umdeutung, keine Übersetzungsverluste.

1

Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung

Ein PRINCE2-Projekt braucht zu jedem Zeitpunkt einen tragfähigen geschäftlichen Grund - sonst wird es gestoppt.

Anträge mit Kosten-Nutzen-Plan und Gate-Entscheidung

Jedes Vorhaben beginnt als Projektantrag mit periodenweisem Kosten-Nutzen-Plan; Rendite, Kapitalwert und Amortisationsdauer werden daraus abgeleitet - nicht behauptet. Am Gate fällt eine protokollierte Entscheidung: Go, Kill, Hold, Recycle oder Conditional Go.

Kosten-Nutzen-Plan
Kosten
Nutzen
Jahr 1
120 T€
+40 T€
Jahr 2
60 T€
+180 T€
Jahr 3
35 T€
+240 T€
Rendite
18 %
Kapitalwert
+245 T€
Amortisation
2,4 J.
Fünf Gate-Entscheidungstypen:GoKillHoldRecycleConditional Go
2

Definierte Rollen und Verantwortlichkeiten

Jeder im Projekt weiß, was er verantwortet - vom Auftraggeber bis zum Teammanager.

Berichtslinien, Rollenmatrix und AKV-Zuordnung

Das Projekt-Organigramm entsteht aus den Berichtslinien des Rosters; zwei Rollenmatrizen - global und projektspezifisch - regeln Zugriffe in vier Stufen. Die AKV-Matrix ordnet jeder Person Arbeitspakete mit eindeutigen Verantwortungs-Markern zu.

Projekt-OrganigrammRollenmatrix: 4 Stufen
Auftraggeber
Projektleiter
Teammanager Entwicklung
Teammanager Rollout
Berichtslinien aus dem Projekt-Roster
3

Steuern über Managementphasen

Das Projekt wird Phase für Phase freigegeben - kein Übergang ohne bewusste Entscheidung.

Phasen-Pipeline, Quality Gates und Baselines

Die Phasen-Pipeline gliedert das Projekt; an jedem Quality Gate stimmen benannte Genehmiger Kriterium für Kriterium ab, bevor die finale Entscheidung fällt. Der Phasenstand lässt sich als Baseline einfrieren und später gegen den Ist-Plan vergleichen.

Quality Gate · Phase 2 → 3
Testabdeckung dokumentiertgenehmigt
Budget Phase 3 bestätigtoffen
Risiko-Review aktuellgenehmigt
Finale Entscheidung: offen
Votum je Kriterium, Entscheidung getrennt
4

Die Themen: Risiko und Änderung

PRINCE2 verlangt ein geführtes Risikoregister und einen kontrollierten Umgang mit jeder Änderung.

Änderungsanträge mit Risikobezug, Register mit Frühwarnung

Änderungsanträge tragen Kategorie, Auswirkungs-Dimensionen und Genehmiger - und verknüpfen sich direkt mit den betroffenen Risiken samt dokumentiertem Ursprungsproblem. Das Risikoregister rechnet brutto und netto, überwacht Frühwarnindikatoren und erinnert an Reviews im Zyklus von 30 bis 365 Tagen.

Änderungsantrag ÄA-07
Kategorie: TerminAuswirkung:TerminBudget
Verknüpftes Risiko
R-12 · Lieferverzug Steuerungstechnik
Ursprungsproblem: Zulieferteil verspätet sich um sechs Wochen
5

Produktbasierte Planung

Geplant wird vom Ergebnis her: erst die Produkte, dann die Aktivitäten, die sie liefern.

PSP-Baum, Liefergegenstände und Berichte mit Freigabe

Der Projektstrukturplan gliedert das Vorhaben, das Liefergegenstände-Register führt jedes Produkt mit Verantwortlichem und Termin. Statusberichte durchlaufen drei Freigabestufen - Entwurf, eingereicht, freigegeben - und frieren ihre Werte zum Stichtag ein; Earned Value erfasst Plan-, Fertigstellungs- und Ist-Wert.

Vom Strukturplan zum Produkt
1 Serviceplattform
1.2 Konzeption
1.3 Realisierung
LG-05 · SchulungskonzeptVerantwortlich · Termin · Fortschritt
Abschlussbericht aus eigener Word-Vorlage
6

Lernen aus Erfahrung

Erfahrungen werden bei Phasenende und Projektabschluss ausgewertet - und fließen in das nächste Vorhaben ein.

Lessons-Register mit organisationsweiter Auswertung

Lessons Learned werden mit Typ und Geltungsbereich erfasst - vom Projekt bis zur Organisation - und in einer globalen Auswertung nach wiederkehrenden Themen und Reifegrad-Trend analysiert. Dokumentiertes Wissen im Wiki trägt ein Verifizierungs-Siegel, das nach Ablauf automatisch verfällt.

Lesson LearnedGelernt
Frühe Einbindung der Fachbereiche verkürzt Freigabezyklen messbar.
Geltung: Organisation
Wiki: Verifiziert · verfällt in 45 Tagen
Globale Auswertung: wiederkehrende Themen je Quartal

Tailoring ist eingebaut - nicht angeflanscht

PRINCE2 verlangt, die Methode an das Projekt anzupassen. Genau das leisten Container-Bausteine: Jedes Teilprojekt aktiviert nur die Funktionen, die es braucht - Quality Gates und Berichtswesen im Gesamtprojekt, Board und Sprints im Entwicklungsstrang. Eine Struktur, zwei Arbeitswelten, ein Berichtsweg.

Häufige Fragen zu PRINCE2 in WORKSPACE.PM

Welche konkreten Werkzeuge die Methode im Alltag tragen

Ja - WORKSPACE.PM bildet die PRINCE2-Kernelemente mit konkreten Werkzeugen ab: definierte Rollen über Rollenmatrix und AKV-Zuordnung, ein Risikoregister mit Matrix und Maßnahmen, produktbasierte Planung über Projektstrukturplan und Liefergegenstände sowie Phasensteuerung über Quality Gates und Baselines. Ihre Prozesse tragen die Methode - das System liefert die Struktur.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

Das Projekt-Organigramm entsteht aus den Berichtslinien des Projekt-Rosters. Zwei Rollenmatrizen - global und projektspezifisch - regeln Zugriffe in vier Stufen von Anzeige bis Administration. Die AKV-Matrix ordnet jeder Person Arbeitspakete mit eindeutigen Verantwortungs-Markern zu, und das Stakeholder-Register hält Umfeld und Kommunikation nach.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

An der Phasen-Pipeline des Projekts hängen Quality Gates mit benannten Genehmigern: Jedes Kriterium erhält ein Votum, dann fällt die finale Gate-Entscheidung - mit vollständigem Verlauf. Der Phasenstand lässt sich als Baseline einfrieren und später vergleichen. Für neue Vorhaben fällt die Gate-Entscheidung in der Antrags-Pipeline: Go, Kill, Hold, Recycle oder Conditional Go.

Ja. Das Risikoregister bietet eine 5×5-Matrix, Brutto- und Netto-Bewertung, Maßnahmen mit Wirkung, Frühwarnindikatoren und Review-Zyklen von 30 bis 365 Tagen. Eine Monte-Carlo-Simulation leitet die Risikovorsorge als P50-, P80- oder P90-Wert ab und übernimmt sie als Kostenposition. Der KI-Assistent kann Risiken zusätzlich aus der Projektbeschreibung ableiten.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

Statusberichte durchlaufen drei Freigabestufen - Entwurf, eingereicht, freigegeben - und frieren ihre Werte zum Stichtag ein. Das Liefergegenstände-Register zeigt den Produktfortschritt, Earned Value erfasst Plan-, Fertigstellungs- und Ist-Wert, und aus eigenen Word-Vorlagen entstehen Projektauftrag oder Abschlussbericht direkt aus den Projektdaten.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

PRINCE2 passt zu governance-getriebenen Vorhaben in Verwaltung, Konzernen und regulierten Branchen. In WORKSPACE.PM bleibt es hybridfähig: Jedes Teilprojekt kann agil arbeiten, während die Governance-Klammer bestehen bleibt - und wer methodisch breiter aufgestellt ist, wechselt je Vorhaben zu einem PMI/PMBOK-orientierten Vorgehen.

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