WORKSPACE.PM
PM-Methode · PMI / PMBOK

Zehn Wissensgebiete, ein Projektsystem

WORKSPACE.PM spricht PMBOK nativ: die fünf Prozessgruppen als Projekt-Pipeline, die zehn Wissensgebiete als spezialisierte Module - vom Projektauftrag über Netzplan, Earned Value und Risikoregister bis zur Statusbericht-Freigabe an Ihr PMO.

PMI12345Init.Plan.Ausf.Ü & SAbschl.
Initiierung
Projektauftrag & Stakeholder-Identifikation
Fünf Prozessgruppen über den Projektlebenszyklus

Wo PMI/PMBOK auf dem Spektrum steht

Und welche Standards in der Nachbarschaft liegen

AgilHybridKlassisch

PMI/PMBOK: prozessorientiert, über den ganzen Lebenszyklus

Der PMBOK Guide ist kein festes Vorgehen, sondern ein anpassbarer Standard - er reicht vom klassischen, planbasierten Vorgehen bis zu adaptiven Anteilen. In WORKSPACE.PM bleibt das kein Entweder-oder: Das Container-Konzept erlaubt je Teilprojekt eine eigene Arbeitsweise, während Prozessgruppen, Gates und Berichtswesen die gemeinsame Klammer bilden.

Wenn Standard und Werkzeug zwei Sprachen sprechen

Vier Situationen, die PMP-zertifizierte Teams aus dem Projektalltag kennen

Zertifiziert nach PMBOK, geplant in Insellösungen

Ihr Team kennt die zehn Wissensgebiete auswendig - aber das Werkzeug kennt sie nicht. Also wird übersetzt, verkürzt und weggelassen.

Zehn Wissensgebiete, zehn Ablageorte

Risiken in Excel, Termine in MS Project, Kosten in der nächsten Tabelle, Stakeholder in einer dritten - nichts davon spricht miteinander.

Earned Value entsteht am Monatsende von Hand

Planned Value, Earned Value und Actual Cost werden aus mehreren Quellen zusammengetragen, statt aus den Projektdaten selbst zu entstehen.

Das PMO-Reporting ist Fleißarbeit

Ampeln, Termine und Kosten werden für jeden Statusbericht neu zusammenkopiert - und sind veraltet, sobald sie fertig sind.

Vom PMBOK-Wissensgebiet zur konkreten Funktion

Sechs Kernbereiche des Standards, jeder mit dem Werkzeug, das ihn trägt - im Original-Vokabular, ohne Umdeutung.

1

Prozessgruppen & Wissensgebiete

PMI beschreibt jedes Projekt über fünf Prozessgruppen - von der Initiierung bis zum Abschluss - und zehn Wissensgebiete. Jede Aktivität sitzt im Schnittpunkt aus beidem.

Ein Projektgerüst, das beide Dimensionen führt

Die Projekt-Pipeline gliedert den Lebenszyklus in Phasen und Quality Gates, die Container-Struktur trägt Arbeitspakete und Meilensteine - so entstehen die fünf Prozessgruppen. Die zehn Wissensgebiete verteilen sich auf spezialisierte Module und laufen im Projekt-Onepager mit 14 Kacheln und einem Gesundheits-Score zusammen.

Prozessgruppen × Wissensgebiete
Init.
Plan.
Ausf.
Ü&S
Abschl.
Integration
Umfang
Termin
Kosten
Risiko
Stakeholder
Zehn Wissensgebiete über fünf Prozessgruppen
2

Integrationsmanagement

Das erste Wissensgebiet hält das Projekt als Ganzes zusammen - vom Projektauftrag über den Projektmanagementplan bis zur integrierten Änderungssteuerung.

Projektauftrag, Managementplan und Änderungen im Griff

Der Projektauftrag entsteht aus Rahmenbedingungen - Dringlichkeit, Wichtigkeit, Nutzen und Priorität samt Ziel-, Risiko- und Besonderheitenlisten - und benennt Auftraggeber, Projektleiter, Stellvertreter und Initiator. Jeder Statuswechsel trägt einen Bestätigungskommentar und landet in der Änderungshistorie; Änderungsanträge führen Kategorie, Auswirkungs-Dimensionen und einen Genehmiger und verknüpfen sich mit dem betroffenen Risiko samt Ursprungsproblem.

ProjektauftragFreigegeben
AuftraggeberDr. Meixner, Bereich Technik
ProjektleiterS. Aydin
ProjektzielServiceplattform bis Q3 produktiv
Rahmenbedingungen
Dringlichkeit
Wichtigkeit
Nutzen
3

Termin- und Ablaufmanagement

PMI plant Termine über Vorgänge, Abhängigkeiten und den kritischen Pfad - und misst den Fortschritt gegen eine festgeschriebene Termin-Baseline.

Netzplan, kritischer Pfad und Termin-Baseline

Vorgänge verknüpfen sich in vier Beziehungstypen - Ende-Anfang, Anfang-Anfang, Ende-Ende, Anfang-Ende - mit Zeitversatz. Die Netzplanberechnung liefert FAZ, FEZ, SAZ und SEZ, Puffer und den kritischen Pfad; das Gantt zeigt sie als Balken und Vorgangsknoten. Bestehende Pläne kommen per Import aus Microsoft Project, Primavera P6 oder Asta Powerproject, und der Basisplan wird als Baseline festgeschrieben und gegen den Ist-Plan verglichen.

Vorgangsbeziehungen
Ende-Anfang
Anfang-Anfang
Ende-Ende
Anfang-Ende
Vorgänger:6.2; 6.4EE+3
Netzplan mit kritischem Pfad und Puffer
4

Kosten- und Wertmanagement

Kosten werden je Position geplant und gebucht; der Projektwert wird über Earned Value gemessen - Planned Value, Earned Value und Actual Cost zu einem Stichtag.

Kostenpositionen, Budget-Warnung und Earned Value

Jede Kostenposition trägt eine Kostenart mit Kontonummer und Richtung, ein Verteilungsmuster - gleich-, anfangs- oder endverteilt - und einen Plan-Betrag mit datierten Ist-Buchungen; Personalkosten berechnen sich automatisch aus Zuweisung und Zeiterfassung. Capex und Opex werden getrennt ausgewiesen, bei Budget-Überschreitung warnt der Container. Die Earned-Value-Auswertung erfasst Planned Value, Earned Value und Actual Cost zu einem Stichtag und stellt sie im Dashboard grafisch dar.

Kostenverteilung je Position
Gleichverteilt
Anfangslastig
Endlastig
Plan gegen Ist je Stichtag → Earned Value (PV/EV/AC)
5

Risiko- und Qualitätsmanagement

PMI managt Unsicherheit in beide Richtungen - Risiken und Chancen - und sichert Ergebnisse über definierte Qualitäts-Freigaben ab.

Response-Strategien, Monte-Carlo-Reserve und Quality Gates

Das Risikoregister bewertet mit einer 5×5-Matrix brutto und netto und ordnet jedem Risiko eine Response-Strategie zu: Vermeiden, Vermindern, Übertragen oder Akzeptieren. Eine Monte-Carlo-Simulation mit PERT-Verteilung und 10.000 Iterationen leitet die Risikovorsorge als P50-, P80- oder P90-Wert ab und übernimmt sie als Kostenposition. Chancen laufen spiegelbildlich mit Brutto- und Netto-Chancenwert. Benannte Quality Gates lassen Genehmiger Kriterium für Kriterium abstimmen, bevor die finale Entscheidung fällt.

Risiko R-14 · Response-Strategie
VermeidenVermindernÜbertragenAkzeptieren
Brutto 12Netto 4
Risikovorsorge P80 → Kostenposition
6

Stakeholder- und Kommunikationsmanagement

PMI erfasst alle Anspruchsgruppen systematisch und plant, wer wann welche Information erhält - als Grundlage für Berichte und Freigaben.

Stakeholder-Register, Kommunikationsmatrix und Berichtsfreigabe

Das Stakeholder-Register hält je Anspruchsgruppe Einfluss, Haltung und Konfliktpotenzial sowie Erwartungen, erwartetes Verhalten und Maßnahmen mit Verantwortlichem; die Umfeldanalyse ordnet sie in vier Strategiequadranten. Das Kontakte-Register bildet die Kommunikationsmatrix. Statusberichte laufen von der Projektleitung zum PMO durch drei Freigabestufen - Entwurf, eingereicht, freigegeben - und bewerten Termin, Kosten und Leistung; anstehende und überfällige Berichte werden automatisch erinnert.

Kommunikationsmatrix
Bericht
Turnus
Kanal
Lenkungskreis
Statusbericht
monatlich
Freigabe
Projektteam
Onepager
wöchentlich
Board
Auftraggeber
Meilenstein
je Gate
Meeting
Anstehende und überfällige Berichte werden erinnert

Tailoring ist im PMBOK vorgesehen - und im System eingebaut

Der PMBOK Guide verlangt, den Standard an das Projekt anzupassen. Genau das leisten Container-Bausteine: Jedes Teilprojekt aktiviert nur die Wissensgebiete, die es braucht - vollständige Netzplan- und Earned-Value-Steuerung im Anlagenstrang, ein schlankes Board im agilen Teilprojekt. Ein Standard, mehrere Arbeitsweisen, ein Berichtsweg.

Häufige Fragen zu PMI/PMBOK in WORKSPACE.PM

Welche konkreten Werkzeuge den Standard im Alltag tragen

Ja. Die fünf Prozessgruppen bildet die Projekt-Pipeline mit Phasen und Quality Gates ab, die zehn Wissensgebiete verteilen sich auf spezialisierte Module - von Integration über Termin, Kosten und Risiko bis Stakeholder. Der Projekt-Onepager fasst sie mit einem Gesundheits-Score auf einer Seite zusammen. Ihre Prozesse tragen den Standard, das System liefert die Struktur.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

Die Earned-Value-Auswertung erfasst Planned Value, Earned Value und Actual Cost zu einem Stichtag und stellt sie im Dashboard grafisch dar. Die Kostenbasis dafür liefern Kostenpositionen mit Plan-Beträgen und datierten Ist-Buchungen, ergänzt um automatisch berechnete Personalkosten aus Zuweisung und Zeiterfassung.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

Das Risikoregister bewertet nach PMI-Logik mit einer 5×5-Matrix brutto und netto und ordnet jedem Risiko eine Response-Strategie zu - Vermeiden, Vermindern, Übertragen oder Akzeptieren. Eine Monte-Carlo-Simulation mit 10.000 Iterationen leitet die Risikovorsorge als P50-, P80- oder P90-Wert ab und übernimmt sie direkt als Kostenposition. Chancen laufen spiegelbildlich mit Brutto- und Netto-Chancenwert.

Vorgänge verknüpfen sich in vier Beziehungstypen mit Zeitversatz; die Netzplanberechnung liefert FAZ, FEZ, SAZ und SEZ, Puffer und den kritischen Pfad. Das Gantt zeigt sie als Balken und Vorgangsknoten, ein Basisplan lässt sich als Baseline festschreiben und vergleichen. Bestehende Pläne importieren Sie aus Microsoft Project, Primavera P6 oder Asta Powerproject.

Passende Funktionen in WORKSPACE.PM:

Das Stakeholder-Register erfasst Einfluss, Haltung, Erwartungen und Maßnahmen je Anspruchsgruppe und ordnet sie in vier Strategiequadranten. Das Kontakte-Register bildet die Kommunikationsmatrix. Statusberichte laufen von der Projektleitung zum PMO durch drei Freigabestufen und bewerten Termin, Kosten und Leistung - anstehende und überfällige Berichte werden automatisch erinnert.

Ja. Der PMBOK Guide ist ein anpassbarer Standard, und das Container-Konzept setzt genau das um: Jedes Teilprojekt wählt seine Arbeitsweise, während Prozessgruppen, Gates und Berichtswesen die Klammer bilden. So führt ein PMBOK-gesteuertes Vorhaben agile Teilprojekte, und Lessons Learned fließen beim Abschluss in die Wissensbasis der Organisation.

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