V-Modell XT, wie der Standard es vorsieht
Entscheidungspunkte mit Quality Gates, Produkte mit nachvollziehbaren Zuständen, klare Verantwortung je Ergebnis und projektindividuelles Tailoring über Vorgehensbausteine - abgebildet mit Funktionen, die es wirklich gibt, neben Ihren agilen Teams.
Wo V-Modell XT auf dem Spektrum steht
Und wie nah die Nachbar-Methoden liegen
V-Modell XT: produkt- und entscheidungspunktgetrieben
V-Modell XT steht weit auf der klassischen Seite - definierte Produkte, geordnete Entscheidungspunkte und dokumentierte Abnahmen. In WORKSPACE.PM bleibt das kein Korsett: Über das Container-Konzept erhält jedes Teilprojekt seine eigene Arbeitsweise, sodass ein nach V-Modell XT gesteuertes Systemvorhaben einen agilen Entwicklungsstrang führen kann, ohne die Nachweiskette zu verlieren.
Vorbildlich spezifiziert, im Werkzeug verloren
Was den Standard im Projektalltag oft ausbremst
Die Struktur lebt in Dateiablagen
Vorgehensbausteine, Produkte und Entscheidungspunkte werden in Ordnerbäumen und Vorlagen nachgebildet - das Werkzeug selbst kennt sie nicht.
Freigaben ohne belastbaren Nachweis
Welcher Entscheidungspunkt wurde auf welcher Produktgrundlage freigegeben? Die Spur verteilt sich auf Protokolle und Postfächer, statt im Projekt zu stehen.
Produkte ohne sichtbaren Zustand
Ob ein Produkt in Arbeit, vorgelegt oder abgenommen ist, muss erfragt werden - den aktuellen Stand kennt jeder nur auf Nachfrage.
Jeder Zuschnitt von Hand
Das Tailoring des Modells geschieht in kopierten Vorlagen und fällt bei jedem Projekt anders aus - reproduzierbar ist das nicht.
Vom Vorgehensmodell zum Werkzeug - sieben Kernelemente
Jedes Kernelement von V-Modell XT und die Funktion, die es in WORKSPACE.PM abbildet - im Original-Vokabular des Standards.
Projekttyp und Durchführungsstrategie
V-Modell XT unterscheidet Auftraggeber- und Auftragnehmer-Projekte und legt je Vorhaben eine Reihenfolge der Entscheidungspunkte fest.
Projekttyp-Setup und editierbare Phasen-Pipeline
Vom Auftraggeber- bis zum Auftragnehmer-Projekt richten Sie jedes Vorhaben passend ein: Die Reihenfolge Ihrer Entscheidungspunkte ordnen Sie in einer editierbaren Phasen-Pipeline an - bestehende Phasen bleiben erhalten. Bewährte Abläufe speichern Sie als wiederverwendbaren Struktur-Baustein und starten jede Projektart mit ihrer eigenen Durchführungsstrategie.
Rollen und Verantwortung je Produkt
Jedem Produkt und Arbeitspaket ist eindeutig zugeordnet, wer verantwortlich ist und wer mitwirkt.
AKV-Matrix und vierstufige Rechte bis aufs Arbeitspaket
Die AKV-Matrix ordnet jeder Person Arbeitspakete mit den Markern A, E, I, K, M und P zu - verantwortlich und mitwirkend sauber getrennt. Ein vierstufiges Rechtemodell von der reinen Anzeige bis zur Administration steuert den Zugriff bis auf das einzelne Arbeitspaket, projektglobal oder je Container abweichend.
Vorgehensbausteine und Tailoring
V-Modell XT wird über die Auswahl passender Vorgehensbausteine an jedes Projekt zugeschnitten - das namensgebende eXtreme Tailoring.
Container-Bausteine je Teilprojekt zu- und abschalten
Pro Teilprojekt aktivieren Sie gezielt aus dreizehn Funktionsbausteinen - von Quality Gates über Risiken und Dokumentation bis Kanban - nur das, was dieses Teilprojekt wirklich braucht. Wiederkehrende Strukturen legen Sie als Baustein-Vorlage in einer tenantweiten Bibliothek ab und fügen sie per Klick wieder ein.
Entscheidungspunkte
An jedem Entscheidungspunkt wird anhand der vorgelegten Produkte entschieden, ob das Projekt in die nächste Phase geht.
Quality Gates als eigener Strukturknoten mit Produktnachweis
Das Quality Gate ist ein eigener Knotentyp in der Projektstruktur - neben Container und Meilenstein. An jedem Gate sehen Sie die vorzulegenden Produkte auf einen Blick, halten prüfbare Kriterien mit benannten Genehmigern fest und dokumentieren die Freigabe revisionssicher mit vollständigem Verlauf.
Produkte und Produktzustände
V-Modell XT plant vom Ergebnis her: Jedes Produkt durchläuft definierte Zustände bis zur Fertigstellung.
Liefergegenstände mit Zustandsfolge und QS
Das Liefergegenstände-Register führt jedes Produkt mit Verantwortlichem, Termin und Fortschritt. Produkte wandern nachvollziehbar durch ihre Zustände - von in Arbeit über in Review bis freigegeben -, der Fortschritt lässt sich aus sieben Methoden ableiten, und vor der Freigabe steht die Qualitätssicherung als Prüfschritt. Aus eigenen Word-Vorlagen entstehen die zugehörigen Dokumente - vom Projekthandbuch bis zum QS-Bericht - direkt aus den aktuellen Projektdaten.
Anforderungen und Prüfungen als eigene Objekte
V-Modell XT verlangt zu jedem Produkt prüfbare Anforderungen und deren Nachweis über Verifikation und Validierung.
Anforderungs- und Prüfobjekte mit Zuständen und Ergebnissen
Jede Anforderung ist ein eigenes, versioniertes Objekt mit Attributen und Akzeptanzkriterien - aus denen der Prüffall direkt entsteht. Prüfläufe halten Ergebnis, Prüfer und Nachweis fest; ein fehlgeschlagener Lauf erzeugt den verknüpften Fehlerbericht am betroffenen Produkt.
Verifikation, Validierung und Rückverfolgbarkeit
Verifikation prüft, ob ein Produkt korrekt erstellt wurde; Validierung, ob es die Anforderung erfüllt - beides lückenlos nachweisbar.
Trace-Matrix mit Abdeckungsanalyse und Suspect-Links
Anforderungen, Prüffälle und Ergebnisse sind über typisierte, beidseitige Verknüpfungen verbunden; die Trace-Matrix zeigt je Ebene die Abdeckung und markiert Anforderungen ohne Prüfung. Ändert sich eine Anforderung, kennzeichnet WORKSPACE.PM abhängige Prüfungen automatisch als „zu prüfen“, und die formale Abnahme erfolgt am Entscheidungspunkt.
Ein Standard, zwei Arbeitswelten
V-Modell XT und agile Teams schließen sich nicht aus. Über das Container-Konzept führt ein streng nach Vorgehensmodell gesteuertes Systemteilprojekt einen agilen Entwicklungsstrang - jedes Teilprojekt mit eigener Arbeitsweise, alle unter einem Berichtsweg und einer durchgehenden Nachweiskette.
Wo V-Modell XT zu Hause ist
Projektwelten und Teams, die vom Vorgehensmodell am meisten profitieren
Häufige Fragen zu V-Modell XT in WORKSPACE.PM
Welche konkreten Werkzeuge das Vorgehensmodell im Alltag tragen
Ja - WORKSPACE.PM bildet die Kernelemente von V-Modell XT mit konkreten Funktionen ab: Rollen und Verantwortung über die AKV-Matrix und ein vierstufiges Rechtemodell, Entscheidungspunkte über Quality Gates als eigenen Strukturknoten, Produkte über das Liefergegenstände-Register mit Zuständen und projektindividuelles Tailoring über zu- und abschaltbare Container-Bausteine. Ihre Prozesse tragen das Modell, das System liefert die Struktur.
Ein Quality Gate ist ein eigener Knotentyp neben Container und Meilenstein. Sie legen prüfbare Kriterien mit benannten Genehmigern an, stimmen jede Freigabe als genehmigt oder abgelehnt mit Kommentar ab - bei Bedarf mit PMO-Override - und der vollständige Verlauf bleibt revisionssicher erhalten. In der Terminplanung erscheinen Entscheidungs- und Prüfmeilensteine als eigene Symbole ohne Dauer.
Das Liefergegenstände-Register führt jedes Produkt mit Verantwortlichem, Termin, Fortschritt und Status. Produkte durchlaufen nachvollziehbare Zustände von in Arbeit über in Review bis freigegeben, der Fortschritt lässt sich aus sieben Methoden ableiten - von manuell bis automatisch aus den Unterelementen. Statusberichte durchlaufen zusätzlich drei Freigabestufen und frieren ihre Werte zum Stichtag ein. Die vielen standardisierten Dokumente des Vorgehensmodells erzeugen Sie aus eigenen Word-Vorlagen, die WORKSPACE.PM mit den aktuellen Projektdaten befüllt.
Pro Teilprojekt aktivieren Sie gezielt aus dreizehn Funktionsbausteinen - etwa Quality Gates, Risiken, Dokumentation, Aufwand oder Kanban - nur das, was dieses Teilprojekt braucht. Wiederkehrende Strukturen legen Sie als Baustein-Vorlage in einer tenantweiten Bibliothek ab und fügen sie samt Konfiguration wieder ein. So startet jede Projektart mit ihrem eigenen Zuschnitt.
Anforderungen, Prüffälle und Ergebnisse sind eigene, versionierte Objekte, die über typisierte, beidseitige Verknüpfungen zusammenhängen. Die Trace-Matrix zeigt je Ebene die Abdeckung und listet Anforderungen ohne Prüfung; ändert sich eine Anforderung, markiert das System abhängige Prüfungen automatisch als „zu prüfen“. Die formale Abnahme erfolgt am Entscheidungspunkt mit vollständigem Verlauf.
V-Modell XT passt zu Systementwicklung, IT-Vorhaben und öffentlichen Projekten mit hohem Nachweisbedarf. In WORKSPACE.PM bleibt es hybridfähig: Jedes Teilprojekt kann agil arbeiten, während die Entscheidungspunkte des Vorgehensmodells die Klammer bilden - ein streng dokumentiertes Systemteilprojekt und ein agiler Entwicklungsstrang laufen im selben Projekt.
Anforderungsmanagement in WORKSPACE.PM
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