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Wie bewerte ich Risiken mit Wahrscheinlichkeit und Auswirkung?

2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15.8.2026

Risiken bewerten: Matrix, Brutto- und Nettowert

Übersicht

WORKSPACE.PM bewertet Risiken über Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung und stellt sie in einer 5x5-Matrix dar. Aus den Werten berechnet das System einen Brutto- und einen Nettorisikowert. Die Formel wird im Risiko-Detail offengelegt, damit die Zahl nachvollziehbar bleibt.

Voraussetzungen

  • Berechtigungsstufe "Risikomanagement" mindestens auf Ansehen für die Auswertung, auf Bearbeiten für Änderungen
  • Ein angelegtes Risiko

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Wahrscheinlichkeit und Auswirkung setzen

    • Beide Werte im Risikoformular auf der Skala von 1 bis 5 wählen
    • Die Kombination bestimmt die Zelle in der Risikomatrix
  2. Auswirkungen quantifizieren

    • Reiter "Auswirkungen" öffnen
    • Kosten Min/Max und Verzug Min/Max ausfüllen
    • Diese Bandbreiten sind die Grundlage der späteren Monte-Carlo-Simulation
  3. Response-Strategie festlegen

    • Auswahl nach PMI-Systematik: Vermeiden, Vermindern, Übertragen, Akzeptieren
    • Die Strategie erklärt, warum der Nettowert vom Bruttowert abweicht
  4. Brutto und Netto vergleichen

    • Im Risiko-Detail den Bereich "Risikowert-Berechnung" aufklappen
    • Brutto: Bewertung ohne wirksame Maßnahmen
    • Netto: Bewertung unter Berücksichtigung der hinterlegten Maßnahmen
    • Die Differenz zeigt, was die Maßnahmen rechnerisch bringen
  5. Matrix als Einstieg nutzen

    • Eine Zelle der Matrix anklicken filtert das Register auf genau diese Risiken
    • Auf Portfolioebene tritt zusätzlich eine Heatmap nach Portfolio und Risikotyp hinzu

Häufige Fehler und Tipps

  • Fehler: Netto entspricht Brutto.
    • Dann sind entweder keine Maßnahmen erfasst oder ihnen fehlt die Wirkungsangabe.
  • Tipp: Skalen im Team abstimmen.
    • Legen Sie einmal fest, was Stufe 4 bei "Auswirkung" konkret bedeutet, sonst sind Projekte nicht vergleichbar.
  • Tipp: Bandbreiten großzügig schätzen.
    • Die Simulation lebt von realistischen Spannen. Zu enge Min/Max-Werte täuschen Genauigkeit vor.

Weiterführende Informationen