Risiken bewerten: Matrix, Brutto- und Nettowert
Übersicht
WORKSPACE.PM bewertet Risiken über Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung und stellt sie in einer 5x5-Matrix dar. Aus den Werten berechnet das System einen Brutto- und einen Nettorisikowert. Die Formel wird im Risiko-Detail offengelegt, damit die Zahl nachvollziehbar bleibt.
Voraussetzungen
- Berechtigungsstufe "Risikomanagement" mindestens auf Ansehen für die Auswertung, auf Bearbeiten für Änderungen
- Ein angelegtes Risiko
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Wahrscheinlichkeit und Auswirkung setzen
- Beide Werte im Risikoformular auf der Skala von 1 bis 5 wählen
- Die Kombination bestimmt die Zelle in der Risikomatrix
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Auswirkungen quantifizieren
- Reiter "Auswirkungen" öffnen
- Kosten Min/Max und Verzug Min/Max ausfüllen
- Diese Bandbreiten sind die Grundlage der späteren Monte-Carlo-Simulation
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Response-Strategie festlegen
- Auswahl nach PMI-Systematik: Vermeiden, Vermindern, Übertragen, Akzeptieren
- Die Strategie erklärt, warum der Nettowert vom Bruttowert abweicht
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Brutto und Netto vergleichen
- Im Risiko-Detail den Bereich "Risikowert-Berechnung" aufklappen
- Brutto: Bewertung ohne wirksame Maßnahmen
- Netto: Bewertung unter Berücksichtigung der hinterlegten Maßnahmen
- Die Differenz zeigt, was die Maßnahmen rechnerisch bringen
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Matrix als Einstieg nutzen
- Eine Zelle der Matrix anklicken filtert das Register auf genau diese Risiken
- Auf Portfolioebene tritt zusätzlich eine Heatmap nach Portfolio und Risikotyp hinzu
Häufige Fehler und Tipps
- Fehler: Netto entspricht Brutto.
- Dann sind entweder keine Maßnahmen erfasst oder ihnen fehlt die Wirkungsangabe.
- Tipp: Skalen im Team abstimmen.
- Legen Sie einmal fest, was Stufe 4 bei "Auswirkung" konkret bedeutet, sonst sind Projekte nicht vergleichbar.
- Tipp: Bandbreiten großzügig schätzen.
- Die Simulation lebt von realistischen Spannen. Zu enge Min/Max-Werte täuschen Genauigkeit vor.
