Sie suchen eine Asana Alternative mit DSGVO-Konformität? Dann steht bei Ihnen vermutlich gerade ein Audit an, Ihr Datenschutzbeauftragter hat Fragen gestellt, oder eine Ausschreibung verlangt EU-Datenhaltung. Und irgendwann in diesem Prozess kommt der Moment, in dem Sie feststellen: Der Serverstandort ist bei Asana kein Häkchen, das man setzt - sondern ein Tarifsprung.
WORKSPACE.PM löst das anders. Deutsche GmbH als Vertragspartner, Hosting ausschließlich in deutschen Rechenzentren, deutsches Recht - in jedem Tarif, ohne Aufpreis, ohne Enterprise-Verhandlung. Dazu ein Funktionsumfang, der über reines Aufgabenmanagement hinausgeht: Netzplantechnik mit kritischem Pfad, Kapazitätsplanung, Risikoregister mit Monte-Carlo-Simulation, Portfoliosteuerung. Ohne Editionen, ohne Feature-Gating.
Dieser Artikel zeigt Ihnen zwei Dinge: was die datenschutzrechtliche Prüfung von Asana konkret ergibt - und wo WORKSPACE.PM an genau diesen Punkten anders aufgestellt ist.
Die Kurzantwort
- Warum WORKSPACE.PM? Deutscher Rechtsträger, deutsches Hosting, kein CLOUD-Act-Zugriffsrisiko, voller PPM-Funktionsumfang in jedem Tarif - unter 20 € pro Nutzer und Monat.
- Was kostet Asana bei gleicher Anforderung? 52,24 € pro Nutzer und Monat (Enterprise+, Bechtle-Listenpreis netto, weil EU-Datenhaltung erst in diesem Tarif enthalten ist. Das ist das Zwei- bis Dreifache; bei 50 Nutzern ein Unterschied von über 21.000 € pro Jahr.
- Was ergibt die Datenschutzprüfung? Selbst mit gebuchter EU-Datenresidenz können Authentifizierungsdaten laut Asanas eigener Dokumentation außerhalb der gewählten Datenregion liegen. Als US-Gesellschaft unterliegt Asana zudem dem CLOUD Act.
- Ist Asana damit unbrauchbar? Nein. Asana ist ein starkes Work-Management-Tool und datenschutzseitig kein Nachzügler. Es deckt beide Anforderungen - Datenhoheit und Multiprojektsteuerung - nur eingeschränkt ab.
WORKSPACE.PM vs. Asana: der direkte Vergleich
| Kriterium | WORKSPACE.PM | Asana |
|---|---|---|
| Anbietersitz | AMNAU GmbH, Hannover (Deutschland) | Asana, Inc., San Francisco (USA) |
| Vertragsrecht für DE-Kunden | Deutsches Recht, Gerichtsstand Hannover | Kalifornisches Recht laut Terms of Service; kein deutscher Gerichtsstand vereinbart |
| Serverstandort | Ausschließlich deutsche Rechenzentren - in jedem Tarif | Standard: regionenübergreifend (AWS). EU (Frankfurt, Backup Dublin) als Enterprise-Add-on, in Enterprise+ enthalten |
| Umfang der EU-Datenhaltung | Vollständig für Anwendungs- und Inhaltsdaten¹ | Beschränkt auf ruhende Inhaltsdaten; Authentifizierungs-, Nutzungs- und Abrechnungsdaten können außerhalb der Datenregion liegen |
| US CLOUD Act betroffen | Nein - kein US-Rechtsträger¹ | Ja - US-Rechtsträger, unabhängig vom Speicherort |
| AV-Vertrag Art. 28 DSGVO | Ja, vor Vertragsschluss prüfbar, inkl. Unterauftragnehmerliste | Ja, öffentlich einsehbar, automatisch Vertragsbestandteil |
| TOM nach Art. 32 DSGVO | Dokumentiert, vor Vertragsschluss prüfbar | Security Standards öffentlich, Detaildokumente über Trust Center auf Anfrage |
| ISO 27001 | ISMS des Rechenzentrumsbetreibers nach ISO 27001 zertifiziert (Zertifikat beim Betreiber, nicht bei AMNAU) | ISO/IEC 27001:2022 für Asana, Inc. |
| On-Premises möglich | Ja - Docker-Deployment in Ihrer eigenen Infrastruktur, identischer Funktionsumfang | Nein - reines SaaS, keine lokale Installation |
| Netzplan & kritischer Pfad | Netzplantechnik mit Vorwärts-/Rückwärtsterminierung, FAZ/FEZ/SAZ/SEZ, Gesamtpuffer, Anordnungsbeziehungen EA/AA/EE mit Zeitabstand | Kritischer Pfad ab Advanced; ohne Teilaufgaben, max. 2.000 Aufgaben mit Fälligkeitsdatum, nur Timeline-Ansicht |
| Basisplan / Baseline | Basisplan-Vergleich mit Plan-Ist-Delta | Baseline als Datums-Snapshot in der Gantt-Ansicht |
| Risikomanagement | Risikoregister mit Brutto-/Netto-Bewertung, Bowtie-Analyse, KRIs mit Schwellwert-Alarm, Monte-Carlo mit P50/P80/P90 | Feature-Matrix weist „Risikoberichte“ aus; ein Risikoregister mit Bewertungssystematik und Simulation ist dort nicht dokumentiert |
| Ressourcen-/Kapazitätsplanung | In jedem Tarif enthalten | Workload ab Advanced, unternehmensweite Kapazitätsplanung ab Enterprise |
| Zeiterfassung | Enthalten, inkl. Wochen-Zeitblättern und Genehmigungsworkflow | Basis-Zeiterfassung ab Advanced enthalten; „Zeiterfassung und Budgets“ als Add-on für 5,99 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Feature-Gating | Keine Editionen - jeder Account hat immer den vollen Funktionsumfang¹ | Funktionen über fünf Tarifstufen verteilt |
| Methodenstandards | Presets für PRINCE2, PMI/PMBOK, IPMA, Scrum, Kanban, V-Modell, HERMES, PM², Automotive SPICE | Methoden-Vorlagen; keine Presets für V-Modell XT, HERMES oder Automotive SPICE ausgewiesen |
| Support | Deutschsprachig, Hannover, Mo–Fr 9:00–18:00 Uhr | Help Center und Support-Chatbot auf Deutsch; keine deutschsprachigen Servicezeiten ausgewiesen |
| Lizenzierung | Jeder Account einzeln buchbar (16,80 €) | Feste Sitzplatz-Bänder: 5er-Schritte bis 30 Nutzer, 10er-Schritte bis 100, 25er-Schritte bis 500 |
| Preis bei Anforderung EU-Datenhaltung | 16,95–19,80 €/Nutzer/Monat bei 5 bis 100 Nutzern (SaaS: 99 € inkl. 5 Accounts, jeder weitere 16,80 €) | 52,24 €/Nutzer/Monat (Enterprise+, Bechtle-Listenpreis netto) - Starter und Advanced bieten keine EU-Datenresidenz |
¹ Ausgenommen sind optionale KI-Funktionen: Im Managed-AI-Modus laufen Anfragen über den gewählten Modellanbieter, der außerhalb der EU sitzen kann. Mit eigenem Modellanbieter oder lokal betriebenem Modell entfällt jeder Drittstaatentransfer. KI-Nutzung und Speicherkontingente werden verbrauchsabhängig abgerechnet.
Der Compliance-Check: Was die Prüfung von Asana ergibt
Vorweg, weil es zur Redlichkeit gehört: Asana ist datenschutzseitig kein Nachzügler. Der AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO ist öffentlich einsehbar, das Unternehmen ist nach ISO/IEC 27001:2022, 27017, 27018 und 27701 zertifiziert, hat einen aktuellen SOC-2-Type-2-Bericht sowie CSA STAR und führt eine öffentliche Subprozessorenliste. Wer behauptet, Asana sei „nicht DSGVO-konform“, vereinfacht unzulässig.
Die entscheidenden Unterschiede liegen woanders - und die sollten Sie kennen, bevor Sie einen Mehrjahresvertrag unterschreiben.
Befund 1: EU-Datenresidenz kostet einen Tarifsprung
Asana betreibt ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt am Main mit Backup in Dublin. Nur: Es ist keine Standardeinstellung. Asana schreibt wörtlich:
„Data residency is available to be purchased as an add-on in Enterprise organizations and divisions and is included in Enterprise+ tiers.“
- Asana Help Center, Data residency for Asana
In Starter und Advanced gibt es keine EU-Datenresidenz. Der Standard lautet laut AV-Vertrag: „Customer Data is stored cross-regionally with AWS.“ Für Ihre Budgetplanung heißt das: Sie brauchen einen Enterprise-Vertrag, auch wenn Sie den zusätzlichen Funktionsumfang gar nicht benötigen. Die Listenpreise für Enterprise, Enterprise+ und das Datenresidenz-Add-on veröffentlicht Asana nicht.
Bei WORKSPACE.PM ist der deutsche Serverstandort keine Option, sondern die Betriebsgrundlage - im 99-Euro-Einstiegstarif genauso wie im On-Premises-Deployment. Es gibt keinen Tarif, in dem Ihre Daten woanders liegen.
Befund 2: Auch mit EU-Datenresidenz bleiben Daten außerhalb
Dieser Punkt wird in einer Auditsituation unangenehm, weil er in Toolvergleichen selten auftaucht. Asana listet selbst auf, welche Datenkategorien auch mit gebuchtem Add-on außerhalb der gewählten Datenregion gespeichert werden können:
„User authentication: e-mail addresses, passwords (guests), one-time keys (e.g. password reset links, signup/invite links), IP addresses, random identifier“ - dazu Daten zur Messung von Sitzplätzen, Nutzung und Umsatz.
- Asana Help Center, Data residency for Asana
E-Mail-Adressen und IP-Adressen sind personenbezogene Daten nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO. Dieselbe Quelle hält fest, dass Asana diese Kategorien weiterhin in den USA und an weiteren internationalen Standorten verarbeitet, und formuliert die Reichweite der Funktion so: „The data residency feature does not change any aspects of Asana other than the data at rest storage location […].“
Sie kaufen also eine Beschränkung des Speicherorts ruhender Inhaltsdaten - nicht die EU-Datenhaltung, die in Ihrem Verarbeitungsverzeichnis steht. Hinzu kommt die Subprozessorenkette: In Asanas Liste mit Stand 22.06.2026 sind die Dienstleister für Analytics (unter anderem Amplitude, Databricks, Segment) und für den Kundensupport (unter anderem Intercom, Service Cloud) sämtlich mit Standort USA geführt.
Bei WORKSPACE.PM gibt es diese Unterscheidung nicht. Anwendungs- und Inhaltsdaten liegen vollständig in deutschen Rechenzentren. Die einzige Ausnahme benennen wir offen und in der Fußnote oben: optionale KI-Funktionen im Managed-Modus. Wer das nicht möchte, hinterlegt einen eigenen Modellanbieter oder betreibt das Modell lokal - dann verlassen keine Inhaltsdaten die von Ihnen gewählte Betriebsumgebung.
Befund 3: Der CLOUD Act hängt am Rechtsträger, nicht am Rechenzentrum
Der US CLOUD Act (18 U.S.C. § 2713) verpflichtet US-Anbieter zur Herausgabe von Daten in ihrem „possession, custody, or control“ - ausdrücklich „regardless of whether such communication, record, or other information is located within or outside of the United States“.
Ein Rechenzentrum in Frankfurt schließt eine solche Anordnung also nicht aus, solange die Muttergesellschaft dem US-Recht unterliegt. EDPB und EDPS haben zugleich klargestellt, dass eine CLOUD-Act-Anordnung für sich genommen kein zulässiger Übermittlungsgrund nach Art. 48 DSGVO ist. Der Normenkonflikt, der daraus entsteht, ist vom Anbieter nicht auflösbar - er verbleibt als Restrisiko bei Ihnen als Verantwortlichem.
Zur fairen Einordnung: Fälle eines tatsächlichen Behördenzugriffs auf Asana-Daten in der EU sind nicht bekannt. Es geht um ein Zugriffsrecht, nicht um einen Vorwurf.
Die deutsche Datenschutzkonferenz hat für souveräne Clouds Kriterien formuliert, die genau hier ansetzen: Gefordert wird, dass „sich sowohl der Unternehmenssitz des Anbietenden als auch der Standort der Rechenzentren sowie etwaiger Unterauftragnehmer mit Zugriff auf personenbezogene Daten im EWR befinden“, und dass „rein vertragliche Maßnahmen - auch wenn die Datenverarbeitung regelhaft ausschließlich im EWR erfolgt - in der Regel nicht“ genügen (DSK-Positionspapier vom 11.05.2023). Ein Kriterienkatalog, kein Verbot - aber der Maßstab, an dem öffentliche Auftraggeber zunehmend messen.
Bei WORKSPACE.PM entfällt die Frage. Die AMNAU GmbH ist eine deutsche Gesellschaft mit Sitz in Hannover, Rechenzentren in Deutschland, deutschem Vertragsrecht und Gerichtsstand Hannover. Außerhalb der optionalen KI-Funktionen gibt es keinen US-Rechtsträger in der Kette, den eine US-Behörde adressieren könnte.
Befund 4: Ihre Compliance-Zusage hängt an einem Angemessenheitsbeschluss
Das häufigste Gegenargument lautet: „Asana ist DPF-zertifiziert, damit ist der Transfer abgesichert.“ Das ist nach Asanas Eintrag im Data Privacy Framework zutreffend - mit einem Vorbehalt, den man 2026 kennen sollte.
Der Angemessenheitsbeschluss (EU) 2023/1795 ist weiterhin in Kraft. Gleichzeitig steht er unter doppelter Beobachtung:
- Das EuG hat die Nichtigkeitsklage Latombe am 03.09.2025 abgewiesen (Rs. T-553/23) - dagegen ist seit dem 31.10.2025 ein Rechtsmittel beim EuGH anhängig (Rs. C-703/25 P).
- Nach der Entscheidung des US Supreme Court in Trump v. Slaughter (29.06.2026) zur Unabhängigkeit der FTC hat der Europäische Datenschutzausschuss die EU-Kommission am 31.07.2026 formell gebeten zu prüfen, ob diese Entwicklung die Funktionsfähigkeit des Angemessenheitsbeschlusses berührt (EDPB-Schreiben).
Kein Grund zur Panik, aber eine nüchterne Planungsannahme: Ein Angemessenheitsbeschluss ist ein politisch-rechtlicher Zustand, kein Dauerzustand. Das Privacy Shield galt vier Jahre, bis der EuGH es 2020 in Schrems II (C-311/18) für ungültig erklärte - und Unternehmen ihre Transfermechanismen binnen Wochen umstellen mussten. Wer heute eine Toolentscheidung mit fünfjährigem Horizont trifft, kauft diese Abhängigkeit mit ein.
Bei WORKSPACE.PM gibt es keinen Drittlandtransfer, der abgesichert werden müsste. Damit hängt Ihre Compliance-Zusage nicht an einer Entscheidung, die in Luxemburg oder Washington fällt.
Funktionsvergleich: Aufgabenmanagement oder Portfoliosteuerung?
Der Datenschutz ist der Anlass für den Vergleich. Der zweite Grund, warum Organisationen wechseln, ist funktional - und er wird meist erst im laufenden Betrieb sichtbar.
Asana ist ein ausgereiftes Work-Management-Tool: Aufgaben, Listen, Boards, Timeline, Automatisierungen. Dafür wurde es gebaut, und darin ist es stark. Sobald aus zwanzig parallelen Vorhaben aber ein Portfolio mit Ressourcenkonflikten, Terminketten und Berichtspflicht wird, verschiebt sich der Bedarf. Vier Punkte, an denen das konkret wird:
Netzplantechnik statt Timeline. Asanas kritischer Pfad steht ab dem Advanced-Tarif zur Verfügung und ist eine Hervorhebung der längsten Abhängigkeitskette in der Zeitleiste - laut Help Center ohne Berücksichtigung von Teilaufgaben und begrenzt auf 2.000 Aufgaben mit Fälligkeitsdatum. WORKSPACE.PM rechnet einen echten Netzplan: Vorwärts- und Rückwärtsterminierung, freie und Gesamtpuffer, Anordnungsbeziehungen EA, AA und EE mit Zeitabstand. Für Bauzeitenpläne, Entwicklungsprojekte nach V-Modell oder Vergabeverfahren ist das kein Komfort-, sondern ein Nachweisthema.
Risikoregister statt Risikobericht. Asana weist in der Feature-Matrix „Risikoberichte“ aus. WORKSPACE.PM führt ein vollständiges Risikoregister: Brutto-/Netto-Bewertung, Bowtie-Analyse, Key Risk Indicators mit Schwellwert-Alarm, Monte-Carlo-Simulation mit P50/P80/P90-Werten und Maßnahmen als Kanban-Karten nach PMI-Strategien. Dieselbe Systematik gilt für Chancen.
Kapazitätsplanung ohne Tarifsprung. Bei Asana liegt Workload ab Advanced, unternehmensweite Kapazitätsplanung erst ab Enterprise. Bei WORKSPACE.PM ist sie Teil des Grundprodukts - wie jedes andere Funktionsmodul auch, denn es gibt keine Editionen.
Nachweisführung als Kernfunktion. Earned-Value-Analyse, Statusberichte mit dreistufigem Freigabe-Workflow vom Projektleiter ins PMO, Änderungsantrags-Register, Anforderungsverwaltung mit Verknüpfung zu Prüffällen und dokumentierter Prüflauf-Historie, Dokumentengenerierung aus DOCX-Vorlagen. Das sind Funktionen für Organisationen, die Projektentscheidungen gegenüber Aufsichtsgremien, Fördergebern oder Auditoren begründen müssen.
Kostenvergleich: WORKSPACE.PM kostet rund ein Drittel
Damit ein Kostenvergleich etwas aussagt, muss er Gleiches mit Gleichem vergleichen. Der WORKSPACE.PM-Grundpreis von 99 € enthält immer den vollen Funktionsumfang. Bei Asana ist die Frage: Welchen Tarif brauchen Sie, um denselben Stand zu erreichen?
Für einen Compliance-Käufer ist das Enterprise+ - nur dort ist EU-Datenresidenz enthalten. In Enterprise ist sie ein kostenpflichtiges Add-on obendrauf, dessen Preis Asana nicht veröffentlicht. Starter und Advanced scheiden aus, weil es dort keine EU-Datenhaltung gibt.
Asana nennt für Enterprise und Enterprise+ auf der eigenen Preisseite keine Zahlen. Der autorisierte Reseller Bechtle listet sie dagegen offen als Sitzplatz-Pakete. Für 50 Nutzer, 12-Monats-Abonnement, Neukundenpreise netto:
- Asana Enterprise: 22.795 € pro Jahr (Bechtle, Art.-Nr. 109431575) - das sind 455,90 € pro Nutzer und Jahr oder 37,99 € pro Monat.
- Asana Enterprise+: 31.343 € pro Jahr (Bechtle, Produktfamilie Enterprise+) - das sind 626,86 € pro Nutzer und Jahr oder 52,24 € pro Monat.
Beide Staffeln verlaufen bei Bechtle über alle Paketgrößen linear, von 5 bis 350 Sitzen; verhandelte Konditionen können darunter liegen. Damit lässt sich rechnen.
Monatliche Kosten bei vollem Funktionsumfang und EU-Datenhaltung
| Nutzer | WORKSPACE.PM (SaaS) | pro Nutzer | Asana Enterprise+ | pro Nutzer | Mehrkosten Asana pro Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 | 99 € | 19,80 € | 261 € | 52,24 € | + 1.946 € |
| 20 | 351 € | 17,55 € | 1.045 € | 52,24 € | + 8.326 € |
| 50 | 855 € | 17,10 € | 2.612 € | 52,24 € | + 21.084 € |
| 100 | 1.695 € | 16,95 € | 5.224 € | 52,24 € | + 42.348 € |
Alle Beträge netto. WORKSPACE.PM: 99 € Grundpreis inkl. 5 Accounts, jeder weitere 16,80 €. Asana Enterprise+: Bechtle-Listenpreis - verhandelte Konditionen können abweichen.
Asana kostet bei gleicher Anforderung das Zwei- bis Dreifache - 2,6-fach bei fünf Nutzern, 3,1-fach bei hundert. Der Abstand wächst mit der Teamgröße, weil sich der WORKSPACE.PM-Grundpreis auf mehr Nutzer verteilt, während Asana linear pro Kopf abrechnet. Bei 50 Nutzern sind das über 21.000 € Unterschied pro Jahr.
Der zweite konforme Weg wäre Asana Enterprise plus das Datenresidenz-Add-on. Dessen Preis veröffentlicht Asana nicht - er lässt sich aber eingrenzen: Da Enterprise+ das Add-on bereits enthält, liegt die Obergrenze bei der Differenz von 14,25 € pro Nutzer und Monat. Nach unten ist die Rechnung durch den Enterprise-Grundpreis von 37,99 € gedeckelt. Auch im günstigsten denkbaren Fall zahlen Sie bei Asana also mehr als das Doppelte.
Auch ohne Compliance-Anforderung: der Vergleich kippt bei fünf Nutzern
Selbst wenn Ihnen der Serverstandort gleichgültig wäre und Sie nur die Funktionen betrachten: Asana Advanced (24,99 €/Nutzer/Monat jährlich, 30,49 € bei monatlicher Zahlung) ist der niedrigste Tarif mit kritischem Pfad, Portfolios und Workload. Kapazitätsplanung fehlt dort trotzdem, EU-Datenresidenz ebenfalls.
- 5 Nutzer: WORKSPACE.PM 99 € - Asana Advanced 125 €, mit dem Add-on „Zeiterfassung und Budgets“ 155 €
- 20 Nutzer: WORKSPACE.PM 351 € - Asana Advanced 500 €, mit Add-on 620 €
- 50 Nutzer: WORKSPACE.PM 855 € - Asana Advanced 1.250 €, mit Add-on 1.549 €
WORKSPACE.PM ist damit ab dem kleinsten Tarif günstiger als Asana Advanced - bei größerem Funktionsumfang und mit deutschem Hosting. Ab fünf Nutzern liegt nur noch Asanas Starter-Tarif darunter; er bietet weder kritischen Pfad noch Portfolios, Workload oder EU-Datenhaltung und ist deshalb kein vergleichbares Produkt.
Der Staffel-Effekt: Sie zahlen für Plätze, die Sie nicht brauchen
Asana verkauft Sitzplätze in festen Bändern: einzeln bis fünf Plätze, dann in 5er-Schritten bis 30, in 10er-Schritten bis 100, in 25er-Schritten bis 500. Der 31. Mitarbeiter kostet also einen Block von zehn Plätzen, der 101. einen Block von 25.
Bei WORKSPACE.PM buchen Sie jeden Account einzeln zu 16,80 €. Wer von 30 auf 31 Nutzer wächst, zahlt 16,80 € mehr im Monat. In Asana Enterprise+ kostet derselbe eine Mitarbeiter einen Zehnerblock - nach der Bechtle-Staffel rund 522 € monatlich.
Den Rechenweg für Ihre Nutzerzahl finden Sie im ROI-Rechner.
Wann Asana die richtige Wahl bleibt
Ein Vergleich, der den Wettbewerber nur schlechtredet, hilft Ihnen bei der Entscheidung nicht. Asana ist die passendere Lösung, wenn:
- Ihr Anwendungsfall teamzentriertes Aufgabenmanagement ist und keine Multiprojekt-Portfoliosteuerung.
- Sie international verteilte Teams ohne EU-spezifische Datenhaltungspflicht koordinieren.
- Sie ein sehr großes Ökosystem nativer Integrationen in bestehende US-SaaS-Landschaften brauchen.
- Ihre Organisation keine regulatorische Nachweispflicht für Projektentscheidungen hat und schnelle Einführung wichtiger ist als Methodentiefe.
- Sie unterhalb von fünf Nutzern bleiben wollen.
Trifft keiner dieser Punkte zu und war Compliance Ihr Auslöser, spricht beides für den Wechsel: Datenhoheit und Funktionsumfang.
In sechs Schritten von Asana zu WORKSPACE.PM
Ein Toolwechsel ist selbst ein datenschutzrelevanter Vorgang. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:
- Bestandsaufnahme. Welche personenbezogenen Daten liegen im Altsystem? Aufgabenzuweisungen, Kommentare, Zeitbuchungen, Gastzugänge externer Dienstleister.
- Export vor Kündigung. Asana bietet CSV- und JSON-Exporte auf Projekt- und Portfolioebene, ergänzend die API. Exportieren Sie, bevor der Vertrag endet - danach greifen Löschfristen.
- Import und Strukturaufbau. WORKSPACE.PM importiert Aufgaben-, Projekt- und Nutzerdaten aus CSV, Terminpläne aus MS Project, Board-Strukturen aus Trello, individuelle Quellen über die REST-API. Der Asana-CSV-Export ist damit der übliche Migrationsweg; die Feldzuordnung stimmen wir im kostenlosen Erkundungstermin mit Ihnen ab.
- Verarbeitungsverzeichnis aktualisieren. Neuer Auftragsverarbeiter, neuer AV-Vertrag, neue Unterauftragnehmerliste, aktualisierte TOM - Art. 30 DSGVO.
- Löschung im Altsystem nachweisen. Löschbestätigung anfordern und dokumentieren.
- Betriebsrat einbinden. Projektmanagement-Software mit Zeiterfassung und Auslastungsdaten ist regelmäßig mitbestimmungspflichtig nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Planen Sie das früh ein - nicht nach dem Rollout.
Compliance-Checkliste vor der Toolauswahl
Zum Abhaken, unabhängig vom Anbieter:
- Rechtsträger: Wer ist mein Vertragspartner, welches Recht gilt, wo ist der Gerichtsstand?
- Serverstandort: In welchem Tarif gilt die EU-Datenhaltung - und welche Datenkategorien sind ausgenommen?
- Unterauftragnehmer: Liegt eine aktuelle Liste vor? Welche Standorte, welche Widerspruchsfrist?
- AV-Vertrag: Vor Vertragsschluss prüfbar? Auditrecht geregelt?
- TOM nach Art. 32: Dokumentiert und aktuell?
- Transfermechanismus: Falls Drittland - DPF, SCC, Transfer Impact Assessment vorhanden?
- DSFA: Erforderlich nach Art. 35, wenn systematische Leistungsdaten verarbeitet werden?
- KI-Funktionen: Welcher Modellanbieter, welcher Standort, abschaltbar?
- Betroffenenrechte: Auskunft, Export und Löschung im Tool praktisch umsetzbar?
- Löschkonzept: Aufbewahrungsfristen und Löschung nach Vertragsende geregelt?
- Mitbestimmung: Betriebsrat eingebunden, Betriebsvereinbarung vorhanden?
- Exit: Datenexport in offenen Formaten möglich - kein Vendor Lock-in?
Die ausführliche Herleitung dieser Prüfpunkte finden Sie in unserem Beitrag DSGVO-Compliance in PPM: 5 Prüffragen für IT-Leiter.
Häufige Fragen: Asana Alternative DSGVO
Gibt es eine DSGVO-konforme Alternative zu Asana mit deutschem Serverstandort? Ja. WORKSPACE.PM wird von der AMNAU GmbH aus Hannover ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben - in jedem Tarif, ohne Enterprise-Upgrade, ab 99 €/Monat inklusive fünf Accounts. Anders als bei den meisten deutschen Anbietern kommt dabei der volle Portfolio-, Ressourcen- und Risikomanagement-Umfang mit, nicht nur Aufgaben- und Board-Verwaltung.
Ist Asana DSGVO-konform? Asana stellt die formalen Voraussetzungen bereit: AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, ISO/IEC 27001:2022, SOC 2 Type 2, öffentliche Subprozessorenliste und DPF-Selbstzertifizierung mit SCC als Rückfallebene. Konformität ist aber keine Produkteigenschaft, sondern das Ergebnis Ihrer Verarbeitung: Ob der Einsatz in Ihrem Fall rechtmäßig ist, hängt von Datenkategorie, Verarbeitungszweck und Ihrer Risikobewertung ab - inklusive Transfer Impact Assessment und gegebenenfalls DSFA. Wer diesen Nachweis nicht dauerhaft führen möchte, umgeht ihn mit einem deutschen Anbieter ohne Drittlandtransfer.
Unterliegt Asana dem US CLOUD Act? Ja. Asana, Inc. ist eine US-Gesellschaft und damit vom Anwendungsbereich des CLOUD Act (18 U.S.C. § 2713) erfasst, der ausdrücklich unabhängig vom Speicherort gilt. Ein EU-Rechenzentrum ändert daran nichts. Fälle eines tatsächlichen Zugriffs auf Asana-Daten sind nicht bekannt. Bei WORKSPACE.PM stellt sich die Frage nicht, da kein US-Rechtsträger beteiligt ist.
Bietet Asana EU-Datenspeicherung, und in welchem Tarif? Ja, im Rechenzentrum Frankfurt mit Backup in Dublin. Verfügbar als kostenpflichtiges Add-on in Enterprise-Organisationen und enthalten in Enterprise+. In Personal, Starter und Advanced steht die Funktion nicht zur Verfügung.
Liegen mit Asanas EU-Datenresidenz wirklich alle Daten in der EU? Nein. Asana führt selbst aus, dass Authentifizierungsdaten wie E-Mail-Adressen, Passwort-Reset-Links, IP-Adressen und Kennungen sowie Nutzungs- und Abrechnungsdaten außerhalb der gewählten Datenregion gespeichert werden können und weiterhin in den USA und an weiteren internationalen Standorten verarbeitet werden. Die Funktion beschränkt den Speicherort ruhender Inhaltsdaten.
Was kostet WORKSPACE.PM im Vergleich zu Asana? WORKSPACE.PM kostet unter 20 € pro Nutzer und Monat - 99 € Grundpreis inklusive fünf Accounts, jeder weitere 16,80 €, immer mit vollem Funktionsumfang. Der vergleichbare Asana-Tarif ist Enterprise+, weil erst dort EU-Datenhaltung enthalten ist: 52,24 € pro Nutzer und Monat (Bechtle-Listenpreis netto, verhandelte Konditionen können abweichen). Bei 20 Nutzern sind das 351 € gegenüber 1.045 € monatlich. Selbst Asana Advanced ohne EU-Datenresidenz liegt mit 24,99 €/Nutzer über WORKSPACE.PM. Alle Angaben netto.
Kann ich meine Daten von Asana zu WORKSPACE.PM migrieren? Ja. Der übliche Weg führt über Asanas CSV-Export und den CSV-Import in WORKSPACE.PM für Aufgaben, Projekte und Nutzer. Terminpläne lassen sich zusätzlich aus MS Project übernehmen, Board-Strukturen aus Trello, individuelle Quellen über die REST-API. Die Feldzuordnung klären wir im kostenlosen Erkundungstermin.
Brauche ich eine Datenschutz-Folgenabschätzung für ein Projektmanagement-Tool? Eine DSFA nach Art. 35 DSGVO kann erforderlich sein, wenn das Tool systematisch Leistungs- und Verhaltensdaten verarbeitet - bei Zeiterfassung und Auslastungsauswertung ist das ernsthaft zu prüfen. Zusätzlich greift bei entsprechenden Funktionen regelmäßig die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.
Ist WORKSPACE.PM ISO 27001 zertifiziert? Der Betreiber der genutzten Rechenzentren führt ein ISMS nach ISO 27001; die Zertifizierung liegt beim Betreiber, nicht bei der AMNAU GmbH. Diese Unterscheidung nennen wir bewusst - sie gehört in jede seriöse Anbieterprüfung.
Wie ist der Datenschutz bei den KI-Funktionen von WORKSPACE.PM geregelt? KI ist optional. Sie können einen eigenen Modellanbieter hinterlegen oder ein lokal betriebenes Modell nutzen - dann verlassen keine Daten Ihre gewählte Infrastruktur. Im Managed-AI-Modus läuft die Anfrage über den vom Betreiber bereitgestellten Modellkatalog; dort kann der Anbieter außerhalb der EU sitzen. Der Standort wird vor der Nutzung ausgewiesen.
Gibt es WORKSPACE.PM auch On-Premises? Ja, als Docker-Deployment in Ihrer eigenen Infrastruktur - mit identischem Funktionsumfang wie SaaS und Managed Hosting. Asana ist ausschließlich als SaaS verfügbar; eine lokale Installation gibt es dort nicht.
Lizenziert WORKSPACE.PM auch in Sitzplatz-Paketen wie Asana? Nein. Asana verkauft Plätze in festen Bändern - in 5er-Schritten bis 30 Nutzer, in 10er-Schritten bis 100, in 25er-Schritten bis 500. Der 31. Mitarbeiter kostet dort einen Block von zehn Plätzen. Bei WORKSPACE.PM buchen Sie jeden Account einzeln zu 16,80 € pro Monat.
Fazit: Drei Fragen, die Ihre Entscheidung tragen
- Wie belastbar muss meine Datenhaltung in fünf Jahren sein? Wenn Ihre Compliance-Zusage nicht von einem Angemessenheitsbeschluss abhängen soll, ist ein deutscher Rechtsträger die strukturell einfachere Antwort - nicht, weil US-Anbieter schlecht arbeiten, sondern weil ein Rechtsrisiko entfällt, statt gemanagt zu werden.
- Brauche ich Aufgabenmanagement oder Portfoliosteuerung? Für Ersteres ist Asana stark. Für Netzplantechnik, ein Risikoregister und Nachweisführung gegenüber Gremien ist es nicht ausgelegt; Kapazitätsplanung gibt es erst ab Advanced beziehungsweise Enterprise.
- Was zahle ich für dieselbe Leistung? Unter 20 € pro Nutzer und Monat gegenüber 52,24 € im einzigen Asana-Tarif mit enthaltener EU-Datenhaltung (Bechtle-Listenpreis netto). Bei 50 Nutzern sind das über 21.000 € Unterschied - pro Jahr.
WORKSPACE.PM ist für Organisationen gebaut, bei denen beide Anforderungen zusammenfallen: Datenhoheit in Deutschland und echte Multiprojektsteuerung. Ohne Editionen, ohne Feature-Gating, ohne Aufpreis für den Serverstandort.
Machen Sie sich selbst ein Bild: 30 Tage kostenlos testen - voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte. Oder buchen Sie einen kostenlosen Erkundungstermin; AV-Vertrag und TOM stellen wir Ihnen auf Wunsch schon vor dem Gespräch zur Prüfung bereit.
Autor

Geschäftsführer
Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.) mit über 20 Jahren Erfahrung in IT-Projektmanagement und Softwareentwicklung. Als Geschäftsführer der AMNAU GmbH entwickelt er Lösungen für strategisches Projektportfoliomanagement in mittelständischen Unternehmen.

